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Proklamation: „Ich bin Gottes Kind“

Proklamation

Himmlischer Vater, ich bete dieses Gebet in der Kraft des Heiligen Geistes! Im Namen Jesu binde ich, weise zurück und erkläre ich für unwirksam:
Alle Missstimmung, Unreinheit, Streit und Ärger, Zorn, Kritik, Verdammnis, Stolz, Neid, Missgunst, negatives Reden, Übertreibung und Lüge, Armut, Furcht verbreitende Geister, Geister der Hexerei und den antichristlichen Geist.

Denn ich bin Gottes Kind

Ich binde alle Flüche, die gegen mich ausgesprochen wurden.
Ich segne, die mich verfluchen und ich bete, dass du diese Menschen segnest.
Ich binde alle ausgesprochenen Worte, die mich richten sollen, ebenso aber auch alle richtenden Worte, die ich über andere Menschen ausgesprochen habe.
Ich binde die Macht der negativen Worte anderer über meinem Leben.
Ebenso binde ich alle Gebete, die nicht durch den Heiligen Geist gesprochen wurden, und erkläre sie für wirkungslos.
Ich binde über meinem Leben jede psychische und seelische Kraft die gegen mich gebetet haben.

Denn ich bin Gottes Kind

Ich widerstehe dem Teufel!
Keine Waffe, die gegen mich gerichtet ist, wird mich treffen!
Ich lege die Waffenrüstung Gottes an.
Ich nehme im Namen Jesu Autorität über jeden Tag!
Ich erkläre, dass meine Tage erfolgreich, gesegnet und in allen Bereichen vollständig sein wird!
Ich erkläre, dass ich heute und für immer in deiner Liebe laufen werde!

Denn ich bin Gottes Kind

Der Heilige Geist führt und leitet mich an jedem Tag.
Ich unterscheide zwischen den Gerechten und Bösen.
Ich habe Autorität über Satan, alle Dämonen, Mächte und Gewalten.
Ich ergreife diese Autorität über Satan und all seine Dämonen und all die Menschen, die durch sie beeinflusst sind.
Ich erkläre, dass Satan unter meinen Füßen ist – und dort bleibt er auch den ganzen Tag!

Denn ich bin Gottes Kind

Ich bin ein Gerechter Gottes in Jesus Christus – ich bin Gottes Eigentum!
Satan, du bist gebunden über meiner Familie, meinem Verstand, meinem Körper, meinem Zuhause und meinen Finanzen.
Ich bin durch das Blut Jesu vor jeder Attacke geschützt.
Ich richte um mich, meinen Ehepartner, meine Kinder, meine Freunde und diese Kirche einen Schutzwall auf, der Tag und Nacht steht!
Ich bitte dich, Herr, im Namen Jesu, Engel aufzustellen, die uns alle umgeben und vor jedem Eindringling bewahren.
Ich bekenne, dass ich geheilt und gesund bin.
Ich blühe, werde lange leben, bin beständig, unbestechlich, fruchtbar, voller Frieden, Geduld und Liebe.

Denn ich bin Gottes Kind

Was immer ich mit meinen Händen tun werde, es wird gelingen – denn Gott kümmert sich um all meine Belange!
Gott, ich bete für den Dienst, den du für mich hast.
Salbe mich, Herr, damit ich alles ausführen kann, wozu du mich berufen hast.
Ich rufe göttliche Zeitpunkte, offene Türen für Gelegenheiten, von Gott herbeigeführte Begegnungen in Existenz.
Ich bekenne, dass mein Zeugnis und mein Dienst wirksam und vollmächtig sind.
Ich preise dich, Herr, und bitte dich im Namen Jesu!

Denn ich bin Gottes Kind

Königskind

( © 2015 by Rike Dietz)

 

Ich wurde in ein Land geboren zu dem ich nicht gehöre und doch ist es das Land in dem ich lebe. Hier zählt nur der, der Leistung bringt. Nur der, der hart arbeitet hat Erfolg und verdient das Lob und die Anerkennung der Bewohner. Liebe und Wertschätzung haben hier keinen Raum. Die Menschen dieses Landes drehen sich um sich selbst, da niemand für den anderen sorgt und jeder sich nur um sich selbst kümmert. Wichtig sind nur Äußerlichkeiten, Reichtümer und Erfolg. Denn wer viele Neider hat verdient eine gute Stellung in ihrer Gesellschaft.

Doch fühle ich mit den Bewohnern, da auch ihre Herkunft und Bestimmung ursprünglich eine andere ist. Auch sie wurden nicht für diese Welt erschaffen und auch ihre Bestimmung ist weitaus größer als sie denken. Nur erkennen es die meisten nicht. Sie werden unterdrückt, gefoltert und gepeinigt. Ihr Leben ist bestimmt von Angst und Schmerz. Der Herrscher der jene Welt regiert ist grausam und unbarmherzig. Er trägt den Namen Habgier und dort wo er wütet verbreitet Angst, Gewalt, Hunger und Krieg. Sein größtes Anliegen und seine stärkste Begierde ist die Zeit seiner Untertanen. Überall im Land stiehlt er den Menschen ihre Zeit und das durch große List. Ständig erhöht er die Leistungsanforderungen der Arbeiter und beschallt sie mit betörendem Lärm. Er nimmt ihnen die Ruhe und die Stille, denn da wo Menschen ausruhen und dort wo Stille herrscht ist Zeit.

Sogar im Schlaf lässt er ihnen keine Ruhe und stielt ihnen ihre Träume, da Träume für die Habgier eine starke Bedrohung sind. Schließlich bedeuten Träume Hoffnung und sie stärken den Glauben an sich selbst und das Gute. Und da wo Hoffnung und Glaube wachsen muss die Angst weichen.

Auch ich habe lange unter seiner Herrschaft gelebt und mich ihr untergeordnet.

Doch eines Tages lief ich getrieben von Angst und Schmerz in die Einsamkeit und Dunkelheit meines kleinen Zimmers. Ich konnte die Last, welche auf mir lag nicht länger ertragen und so sackte ich, kraftlos und ausgebrannt , auf dem kalten Boden zusammen. Das erste Mal in meinem Leben war es absolut still um mich.

So lag ich dort und wurde fast erdrückt von der Schwere die auf mir zu liegen schien. Mein Atem war flach und ich konnte mich kaum regen. Jeder Versuch mich zu befreien scheiterte, da mich alle Kraft –so schien es – verlassen hatte. Ich gab auf. Es machte für mich keinen Sinn zu kämpfen. Wofür auch?!

Doch plötzlich hörte ich in der Stille eine Stimme: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein Kind.“ Dann wurde es wieder still. Ich rührte mich nicht.

Da erklang die Stimme erneut: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein Kind.“ Wieder Stille. Wieder reagierte ich nicht. Wurde ich jetzt verrückt? Ich hatte schon von Leuten gehört die Stimmen hörten.

Der Vorgang wiederholte sich weitere drei Male. Ich wuste nicht wie mir geschah und konnte das alles nicht begreifen. Was geschah hier mit mir? Angst stieg in mir hoch und ich flüsterte mit dem letzten Häufchen Mut in mir: „Wer bist du?“ Und die Stimme antwortete mit sanftem Klang: „ Ich habe dich bei meinem Namen gerufen. Du bist mein Kind.“

Während sie sprach wurde es plötzlich hell um mich und von der Richtung aus der die Stimme zu mir gesprochen hatte erstrahlte ein helles Licht. So rein und so schön wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte.

Ich musste mich abwenden, da meine Augen brannten, weil sie die kraftvollen Strahlen nicht lange ertragen konnten. So schaute ich auf mich und begann plötzlich mich zu schämen. Ich fühlte mich nackt. Ich sah an meinen Armen herunter über meinen Bauch und zu meinen Beinen und Füßen. Mein Körper war übersäht von Schmutz und Narben. An manchen Stellen verheilten sie nicht oder platzten immer wieder auf. Die Narben brannten in dem Licht und ich konnte den Schmerz kaum noch ertragen. Nie zuvor hatte ich mich so betrachtet. Im Schatten und in der Dunkelheit sah ich die Narben kaum und verdrängte oft ihre Existenz . Doch jetzt konnte ich mich nicht abwenden und das Gefühl der Scharm wurde immer unerträglicher .

„Was willst du von mir? Verschwinde!“ schrie ich laut in die Richtung aus der ich die Stimme vermutete .

„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein geliebtes Kind und ich werde dich nicht verlassen!“  Das erste Mal hörte ich wirklich hin und fing an zu begreifen was diese warme und sanfte Stimme zu mir sagte. Die Narben hörten auf zu brennen und ich hatte beinah das Gefühl Kraft zu haben. So versuchte ich mich aufzurichten. Doch meine Beine waren zu schwach um mich zu halten. Sie gaben nach und ich fiel. Doch plötzlich wurde ich abgefangen. Jemand stand hinter mir und stützte mich. Richtete mich wieder auf.

„Wer bist du?“ versuchte ich es ein weiteres Mal. „Habe ich dir nicht bereits gesagt wer ich bin!“ sagte die Person hinter mir. „Naja“ fing ich vorsichtig an „ Du sagst mir eigentlich eher wer ich bin , beziehungsweise, was du meinst wer ich bin.“ Die Person schmunzelte und ihr Griff wurde stärker jedoch ohne mir dabei wehzutun und sagte „ Du bist mein geliebtes Kind! Ich bin dein Gott, der gekommen ist um dich zu heilen und dir ein neues Gewand zu schenken. Ich will dich von aller Schuld befreien und deine Last auf mich nehmen.“

Als ich diese Worte hörte überkam mich ein Schauer und ich begann bitterlich zu weinen. Ein Bruchteil dessen was dieser Gott sagte erreichte in diesem Moment mein Herz und ich wollte nie mehr wieder diese Umarmung verlassen. Denn das erste Mal in meinem Leben fühlte ich etwas wie Geborgenheit und Sicherheit. Die Gewissheit, dass da jemand war der für mich einstand.

„Wie“ brach es aus mir hervor.

„Indem du glaubst“

„Was soll ich glauben?“ platzte es aus mir heraus.

Da erklärte Gott mit liebevoller Stimme „Indem du an mich glaubst. Daran, dass ich gekommen bin um dich zu befreien. Daran, dass ich dich wirklich und ganz ohne Bedingungen liebe. Und daran dass du mein Kind bist. Du bist erwählt!“

„Ich möchte glauben!“

Und so fing mein Leben an. Gott zeigte mir meine wahre Herkunft und Bestimmung er zeigte mir sein Land und mein wahres Zuhause. In das ich einst einkehren werde. Und doch ist meine Zeit in dieser Welt noch nicht vorbei. Den ich bin eine Abgesandte des Königs, und sein geliebtes Kind. Welches die Ehre hat Ihn auf dieser Welt zu repräsentieren. Doch einst werde ich einkehren in das Land meiner Herkunft, welches den Namen EWIGKEIT trägt. Auch jetzt schon trage ich ein Stück meines Zuhauses in diese Welt.

Zutaten für ein göttliches Wunder

Mich beeindruckt, wie Gott oft das Schwache und das Wenige auswählt, um Wunder zu tun und um etwas zu erreichen, was unvorstellbar ist. Da sind 5000 Männern plus Frauen und Kindern bei Jesus und seinen Jüngern und Jesus lehrt diese Menschenmassen und er heilt Kranke.  Mit der Zeit bekommen die Leute Hunger und die Jünger empfehlen Jesus, die Menschen nach Hause gehen zu lassen, damit sie zu Hause essen können.

Aber Jesus hatte diese Menschen versammelt, weil er ein tiefes Mitgefühl mit ihnen hatte. In Markus 6 steht, dass die Menschen wie Schafe waren, die keinen Hirten haben. Und so gibt er den Jüngern den Auftrag, den Menschen Essen zu geben und stellt ihnen eine bedeutende Frage: „Was habt Ihr? Was könnt Ihr geben?“

Johannes berichtet in seiner Erzählung dieser Geschichte, dass da ein kleiner Junge mit fünf Broten und zwei Fischen war. Und genau dieses Wenige und diesen schwachen Jungen (im Vergleich zu den 5000 Männern) erwählt Jesus, um ein großes Wunder zu tun. Ich bin sicher, der Junge wusste nicht, dass er Träger aller Zutaten für ein göttliches Wunder war. Der Junge ahnte nicht, dass wir heute, also ca. 2000 Jahre später, immer noch an dieses Wunder denken und darüber reden würden.

Jesus fragt Dich heute auch noch dieselbe Frage: „Was hast Du, was kannst du geben?“ Und vielleicht fühlst Du Dich wie die Jünger, die die Menschenmassen sahen und die wenigen Brote und Fische. Vielleicht fragst Du Dich, was Du schon erreichen kannst mit Deiner Gabe, mit Deinen beschränkten Finanzen oder mit Deinen Ideen.

Aber genau so, wie Jesus aus diesen äußerst bescheidenen Ressourcen ein enormes Wunder vollbracht hat, kann er aus Deinen und meinen bescheidenen Ressourcen ein genau so bedeutendes Wunder tun und noch größere! Jesus fragt Dich auch: „Was hast Du, was kannst Du mir geben?“

Göttliche Wunder beginnen mit der Wahrnehmung dessen, was wir haben. Und aus diesem Wenigen möchte Gott so viel mehr machen. Bist Du bereit, es Jesus zu geben? Alle Zutaten für ein göttliches Wunder lagen in der Brotdose dieses Jungen, mehr hat es nicht gebraucht. Was bist Du bereit, Jesus zu geben?

Wir als Kirche möchten niemals unterschätzen, was Gott in unserem Leben und in unserer Kirche tun kann, wenn wir es ihm erlauben. Wir möchten das Wenige, was wir haben, IHM geben und darauf vertrauen, dass ER es auf wunderbare Weise vermehrt.

Shine your light!

Heute geht mir das Lied „Closer“ von Hillsong nicht aus dem Kopf. Besonders die Stelle wo es heißt: „Where You are every fear is broken and the darkness must flee“ singe ich in Gedanken immer wieder leise vor mich hin.

In den letzten Wochen (und besonders stark in den letzten Tagen) scheint es, als wolle das Böse überhand nehmen. Nicht weit entfernt von uns findet ein grausamer Krieg statt, deren Verantwortliche den Christen ganz offiziell den Kampf angesagt haben. Auch in den sozialen Netzwerken lese ich immer mehr von Menschen, die Angst haben. Angst vor Krieg, Angst vor Trennung, Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst vor Krankheit und Schmerzen, Angst vor Mobbing, Angst vor Überlastung, Angst vor der Angst… Ich möchte diese Ängst ernst nehmen, aber ich möchte mich davon nicht überrollen lassen. Ich möchte mich dazu entschließen, der Angst keinen Raum zu geben. Ich möchte Gott Raum geben, der stärker ist als meine Angst, ich möchte seine Nähe suchen, weil seine Nähe mir Sicherheit gibt. Ich möchte sein Licht scheinen lassen, damit die Dunkelheit überhaupt keine Chance hat. Römer 13,2 sagt:

Die Nacht ist fast vorüber; der Tag der Erlösung kommt bald. Deshalb lebt nicht in der Finsternis mit ihren bösen Taten, sondern greift zu den Waffen des Lichts!

Was sind das für Waffen des Lichts? Es ist die Liebe, mit der wir unsere Mitmenschen lieben sollen wie uns selbst. Es ist unser Lobpreis, mit dem wir Gott die Ehre geben und seinen Namen groß machen und Licht in das Dunkel hinausstrahlen. Die Bibel sagt, dass wir Söhne und Töchter des Lichts sind (1. Thess. 5,5) und dass wir nicht der Nacht und der Finsternis gehören. Wir gehören zum Licht, weil wir mit Gott verbunden sind (Eph. 5,8)  und wir können uns sollen uns wie Menschen des Lichts verhalten. In der deutschen Übersetzung des Liedes heisst es: „Wo du bist hat die Angst verloren, und die Finsternis flieht“. Deswegen lasst uns nicht der Angst Raum geben, sondern die Nähe und Gegenwart Gottes suchen. Dann muss die Dunkelheit fliehen!

Gott segne Dich!

Dein Wille geschehe!

Ohne Wunder reduziert sich das Reich Gottes auf Worte, Konzepte und gute Taten… Die sind zwar auch wichtig, aber ist es nicht viel wichtiger, dass wir die ganze Größe und Kraft unseres guten Königs demonstrieren, so dass der Unterschied zwischen Licht und Finsternis sichtbar wird? Jesus selbst lehrt uns, so zu beten:
„Dein Reich komme, Dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.“
Gottes Wille soll auf der Erde genau so geschehen, wie er im Himmel geschieht. Und spätestens da geht es nicht mehr um Worte, Konzepte und gute Taten. Da geht es um die Kraft Gottes, die für alle sichtbar wird. Da geht es um die Präsentation unseres „Vater des Lichts“ (Jak. 1,17), von dem alle guten Gaben kommen.
Wir möchten immer mehr in der Erwartung leben, dass Gott dieses Gebet erhört, wenn wir es ernsthaft beten:
„Dein Reich komme…“
Wir möchten mehr aus der himmlischen Welt schon hier auf der Erde sehen und Gott dafür die Ehre geben. Betest Du dieses Gebet heute auch ernsthaft? Erwartest Du heute auch echte Wunder Gottes? Be blessed!

Der Sinn Deiner ganz persönlichen Geschichte

Manchmal kommen in mir Fragen auf wie

  • Warum ist meine Lebensgeschichte eigentlich so, wie sie war und ist?
  • Warum muss diese oder jene Person eigentlich so viel erleben, was nicht schön, im Gegenteil sogar schrecklich ist?
  • Wie können Menschen mit einer bestimmten Geschichte eigentlich Gott nachfolgen und dienen, wenn sie vielleicht sogar masiv von Gott enttäuscht sind?

Alles was in dieser Welt, in der wir leben, übel ist, alles, was Menschen an schlimmen Dingen erleben, kann Gott für Gutes gebrauchen. Er kann unsere schlimmsten Erlebnisse, sogar unsere größten Fehler, Sünden und selbst unsere Krankheiten zu unserem Zeugnis machen, mit dem andere Menschen Gott kennenlernen können. Ahnst Du, dass Deine Geschichte, Deine Erlebnisse, Deine Sünden, Deine Schmerzen vielleicht einer anderen Person eine Zukunft geben, wenn Du Gott erlaubst, Deine Geschichte, Deine Vergangenheit auszugleichen und sie aufzufüllen mit seiner Vergebung, seiner Gnade, seiner Liebe?

Die Bibel sagt nicht, dass alle Dinge, die mit uns geschehen gut sind. Die Bibel sagt aber, dass dem, der Gott liebt, alle Dinge zum Guten dienen, denen die nach seinem Vorsatz berufen sind (Röm. 8,28).

Im alten Testament stellt Joseph genau das fest: „Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen. Durch meine hohe Stellung konnte ich vielen Menschen das Leben retten. “ (1. Mo. 50,20).  Und Josephs Geschichte ist auch richtig krass gewesen.

Ich möchte Mut machen, Deine Geschichte mit diesen Augen zu sehen. Gott möchte mit Deiner Geschichte eine neue Geschichte schreiben, Dir zum Guten und für andere zum Segen.

Be blessed!

Wie gut…

… dass wir uns Gottes Liebe nicht verdienen können, sondern dass wir sie einfach als Geschenk annehmen dürfen.  Ist das nicht super, dass es genug ist, unsere Freude an Gott zu haben und seine Gegenwart zu genießen? Wir müssen nichts leisten, wir müssen Gott nicht versuchen zu beeindrucken. Wir können nichts tun, damit uns Gott mehr liebt, er liebt uns schon unendlich! Das Einzige ist, dass wir sein Geschenk annehmen müssen.

In Sprüche 8 steht ein toller Satz. Da schreibt Salomo:

Ich war seine Freude Tag für Tag und genoss zu jeder Zeit seine Gegenwart.

Wahnsinn, oder? Ich bin seine Freude ?! Du bist seine Freude!

Wenn wir Zeit in seiner Gegenwart verbringen und an das denken, was er für uns getan hat, dann werden wir Frieden und Freude verspüren. Wenn Du das liest, nimm Dir ein wenig Zeit und genieße einfach Gottes Gegenwart, denke an das, was ER für Dich getan hat und erlebe Gottes Liebe für Dich. Gott bewundert Dich für das, wer Du bist. Gott liebt dich über Alles, einfach so, weil Du bist, wer Du bist!

Und wenn Du Gott noch nicht kennst oder ein anderes Bild von ihm hast, dann nimm dieses Geschenk an, denn: Gott freut sich an Dir, er liebt Dich und er möchte in einer Beziehung mit Dir leben.

Mutmacher für diese Woche

Ich habe dich vollständig und für immer gerettet. Deine Rettung gilt bis in alle Ewigkeit. Ich möchte, dass du in der Freiheit lebst, die dieses unbeschreibliche Geschenk beinhaltet. Darum wurde ich Mensch: um dich von Schuld und Gebundenheit zu befreien. Lass dich von der Wahrheit dieser Nachricht durchdringen und freue dich über die wachsende Freiheit, die du dadurch erlebst.
Geh mit mir befreit durchs Leben, ich bin dein Fürsprecher, ich verstehe dich vollkommen. Ich habe viele Jahre lang als Mensch gelebt und weiß, wie schwer es ist, Versuchungen zu widerstehen.  Wenn du eine Last auf deinem Rücken trägst, dann bitte mich, dass ich dir diese abnehme und ich werde sie am Fuße meines Kreuzes begraben. Denn wenn ich dir deine Last abnehme, dann bist du wirklich frei! Stelle dich aufrecht in meine Gegenwart, damit niemand dir noch eine Last aufbürden kann.
Wenn du im Dunkeln sitzt und dich elend und kraftlos fühlst, warte ich nur auf ein Wort von dir. Wenn du zuversichtlich in mein helles Licht kommst und mich um Hilfe bittest, freue ich mich und gebe dir gern alles, was du brauchst. Denke immer daran: Ich bin der, der dich vollkommen versteht und in alle Ewigkeit liebt.

(Text von Ally nach einem Text von Sarah Young aus ihrem Buch „Immer bei dir“)

Gebäudesuche

Zurzeit sind wir immer wieder mal unterwegs und besichtigen Räumlichkeiten, die sich als mögliches Gemeindegebäude eignen könnten. Der Fokus bei der Suche nach einem Gebäude liegt auf der B7-Achse Ennepetal-Gevelsberg-Hagen (Haspe).

Gestern konnten wir erneut ein Gebäude besichtigen, das in einem Jahr zum Verkauf steht. Für Hinweise auf zum Verkauf stehende Gebäude sind wir sehr dankbar. Optimalerweise hat das Gebäude einen großen Raum für ca. 250 Personen, einige Nebenräume und ein angrenzendes Wohnhaus. Auch ehemalige Fabrikhallen oder brach liegende Kirchengebäude sind für uns durchaus denkbar.

Den Nächsten lieben

Manchmal geht es mir so, dass ich überwältigt bin von den Nöten um mich herum. Ich gehe durch die Stadt und ich sehe oft 4-5 Bettler. Ich nehme die Alkoholiker und Drogenabhängigen war, ich sehe Kinder mit traurigen Augen, deren Eltern sich vielleicht getrennt haben, ich sehe den gestressten Geschäftsmann, der vielleicht seine Frau und seine Kinder schon länger nicht mehr gesehen hat, weil die Arbeit ihm so viel wichtiger scheint. Bei diesen ganzen Eindrücken frage ich mich manchmal, wie all der Not eigentlich begegnet werden soll und mit diesem Gedanken bin ich dann auch schon wieder an den ganzen Menschen mit den vielen Nöten vorbei gegangen.

Vielleicht denkst Du auch, dass Dein kleiner Beitrag das Elend der Welt nicht lindern kann und es so auch keinen Unterschied macht, ob Du einen Beitrag leistest oder nicht. Aber unterschätze niemals, welche Auswirkung Dein kleiner Beitrag, Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen, für den einzelnen in seiner Situation gerade hat. Nicht Dein und mein kleiner Beitrag ändert das Elend der Welt, aber Gottes Liebe kommt in Deinem und meinem kleinen Beitrag zu dieser einzelnen Person und macht den Unterschied in ihrem oder seinem Leben.

Eine gute Angewohnheit ist es, wenn wir auf die Stimme des heiligen Geistes hören. Wenn er uns zeigt, das wir einer Person in Liebe dienen sollen, dann wird Gott diese Person vorbereitet haben. Vielleicht ist es ein Bettler, dem Du etwas zu Essen kaufst und es ihm mit ein paar netten Worten bringst. Vielleicht ist es, dass Du einem Paar das Babysitten anbietest, damit sie mal wieder einen Eheabend haben können, vielleicht ist es, dass du einer Person einfach mal zuhörst und mit dieser Person betest. Es müssen keine großen Dinge sein, mit denen man die „Welt rettet“, es sind meistens die kleinen Dinge, mit denen wir Gottes Liebe weitergeben können.

Es liegt Kraft darin, andere zu segnen und ihnen in Liebe zu dienen, selbst wenn es ganz kleine Dinge sind. Deshalb lasst uns heute, wenn Gott uns Menschen zeigt, Ihnen in Liebe begegnen und ihnen Gutes tun, selbst wenn es kleine Dinge sind, es könnte große Auswirkungen auf das Leben dieser Menschen haben.