Zutaten für ein göttliches Wunder

Mich beeindruckt, wie Gott oft das Schwache und das Wenige auswählt, um Wunder zu tun und um etwas zu erreichen, was unvorstellbar ist. Da sind 5000 Männern plus Frauen und Kindern bei Jesus und seinen Jüngern und Jesus lehrt diese Menschenmassen und er heilt Kranke.  Mit der Zeit bekommen die Leute Hunger und die Jünger empfehlen Jesus, die Menschen nach Hause gehen zu lassen, damit sie zu Hause essen können.

Aber Jesus hatte diese Menschen versammelt, weil er ein tiefes Mitgefühl mit ihnen hatte. In Markus 6 steht, dass die Menschen wie Schafe waren, die keinen Hirten haben. Und so gibt er den Jüngern den Auftrag, den Menschen Essen zu geben und stellt ihnen eine bedeutende Frage: „Was habt Ihr? Was könnt Ihr geben?“

Johannes berichtet in seiner Erzählung dieser Geschichte, dass da ein kleiner Junge mit fünf Broten und zwei Fischen war. Und genau dieses Wenige und diesen schwachen Jungen (im Vergleich zu den 5000 Männern) erwählt Jesus, um ein großes Wunder zu tun. Ich bin sicher, der Junge wusste nicht, dass er Träger aller Zutaten für ein göttliches Wunder war. Der Junge ahnte nicht, dass wir heute, also ca. 2000 Jahre später, immer noch an dieses Wunder denken und darüber reden würden.

Jesus fragt Dich heute auch noch dieselbe Frage: „Was hast Du, was kannst du geben?“ Und vielleicht fühlst Du Dich wie die Jünger, die die Menschenmassen sahen und die wenigen Brote und Fische. Vielleicht fragst Du Dich, was Du schon erreichen kannst mit Deiner Gabe, mit Deinen beschränkten Finanzen oder mit Deinen Ideen.

Aber genau so, wie Jesus aus diesen äußerst bescheidenen Ressourcen ein enormes Wunder vollbracht hat, kann er aus Deinen und meinen bescheidenen Ressourcen ein genau so bedeutendes Wunder tun und noch größere! Jesus fragt Dich auch: „Was hast Du, was kannst Du mir geben?“

Göttliche Wunder beginnen mit der Wahrnehmung dessen, was wir haben. Und aus diesem Wenigen möchte Gott so viel mehr machen. Bist Du bereit, es Jesus zu geben? Alle Zutaten für ein göttliches Wunder lagen in der Brotdose dieses Jungen, mehr hat es nicht gebraucht. Was bist Du bereit, Jesus zu geben?

Wir als Kirche möchten niemals unterschätzen, was Gott in unserem Leben und in unserer Kirche tun kann, wenn wir es ihm erlauben. Wir möchten das Wenige, was wir haben, IHM geben und darauf vertrauen, dass ER es auf wunderbare Weise vermehrt.