Archiv der Kategorie: Gedanke des Tages

Schritte in Deine Berufung

Kennst Du dieses Zitat: „Gott ruft nicht die Begabten, Gott begabt die Berufenen“? In diesem Satz steckt so viel Wahrheit! Manchmal haben wir Angst vor der Übernahme einer Aufgabe oder Verantwortung und wir fühlen uns dazu nicht in der Lage. Andere scheinen dafür so viel geeigneter zu sein. Gefühlt ist die Aufgabe ein paar Hausnummern zu hoch. Aber weisst Du was? Wenn Gott Dich ruft und beauftragt, einen Dienst zu übernehmen oder Verantwortung zu tragen, dann gibt er Dir dazu auch alles, was Du brauchst. Er wird Dich befähigen, Dir Mut und Kraft geben und Du wirst staunen, zu was Du in der Lage bist. Nicht, weil Du so toll bist, sondern weil es Gottes Kraft ist, die in Dir wirkt. (…und natürlich bist Du auch toll 😉

Ich muss an Petrus denken, zu dem Jesus – lange bevor er standfest war und über eine Reife im Glauben verfügte – sagte:

Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen (Matth. 16,18)

Jesus leitet uns indem er ausspricht, was er in uns sieht und nicht, indem er uns unsere Fehler und Schwächen vorhält. In diesem Sinne: Was ist Deine Berufung? Zweifelst Du noch daran?

Zutaten für ein göttliches Wunder

Mich beeindruckt, wie Gott oft das Schwache und das Wenige auswählt, um Wunder zu tun und um etwas zu erreichen, was unvorstellbar ist. Da sind 5000 Männern plus Frauen und Kindern bei Jesus und seinen Jüngern und Jesus lehrt diese Menschenmassen und er heilt Kranke.  Mit der Zeit bekommen die Leute Hunger und die Jünger empfehlen Jesus, die Menschen nach Hause gehen zu lassen, damit sie zu Hause essen können.

Aber Jesus hatte diese Menschen versammelt, weil er ein tiefes Mitgefühl mit ihnen hatte. In Markus 6 steht, dass die Menschen wie Schafe waren, die keinen Hirten haben. Und so gibt er den Jüngern den Auftrag, den Menschen Essen zu geben und stellt ihnen eine bedeutende Frage: „Was habt Ihr? Was könnt Ihr geben?“

Johannes berichtet in seiner Erzählung dieser Geschichte, dass da ein kleiner Junge mit fünf Broten und zwei Fischen war. Und genau dieses Wenige und diesen schwachen Jungen (im Vergleich zu den 5000 Männern) erwählt Jesus, um ein großes Wunder zu tun. Ich bin sicher, der Junge wusste nicht, dass er Träger aller Zutaten für ein göttliches Wunder war. Der Junge ahnte nicht, dass wir heute, also ca. 2000 Jahre später, immer noch an dieses Wunder denken und darüber reden würden.

Jesus fragt Dich heute auch noch dieselbe Frage: „Was hast Du, was kannst du geben?“ Und vielleicht fühlst Du Dich wie die Jünger, die die Menschenmassen sahen und die wenigen Brote und Fische. Vielleicht fragst Du Dich, was Du schon erreichen kannst mit Deiner Gabe, mit Deinen beschränkten Finanzen oder mit Deinen Ideen.

Aber genau so, wie Jesus aus diesen äußerst bescheidenen Ressourcen ein enormes Wunder vollbracht hat, kann er aus Deinen und meinen bescheidenen Ressourcen ein genau so bedeutendes Wunder tun und noch größere! Jesus fragt Dich auch: „Was hast Du, was kannst Du mir geben?“

Göttliche Wunder beginnen mit der Wahrnehmung dessen, was wir haben. Und aus diesem Wenigen möchte Gott so viel mehr machen. Bist Du bereit, es Jesus zu geben? Alle Zutaten für ein göttliches Wunder lagen in der Brotdose dieses Jungen, mehr hat es nicht gebraucht. Was bist Du bereit, Jesus zu geben?

Wir als Kirche möchten niemals unterschätzen, was Gott in unserem Leben und in unserer Kirche tun kann, wenn wir es ihm erlauben. Wir möchten das Wenige, was wir haben, IHM geben und darauf vertrauen, dass ER es auf wunderbare Weise vermehrt.

Shine your light!

Heute geht mir das Lied „Closer“ von Hillsong nicht aus dem Kopf. Besonders die Stelle wo es heißt: „Where You are every fear is broken and the darkness must flee“ singe ich in Gedanken immer wieder leise vor mich hin.

In den letzten Wochen (und besonders stark in den letzten Tagen) scheint es, als wolle das Böse überhand nehmen. Nicht weit entfernt von uns findet ein grausamer Krieg statt, deren Verantwortliche den Christen ganz offiziell den Kampf angesagt haben. Auch in den sozialen Netzwerken lese ich immer mehr von Menschen, die Angst haben. Angst vor Krieg, Angst vor Trennung, Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst vor Krankheit und Schmerzen, Angst vor Mobbing, Angst vor Überlastung, Angst vor der Angst… Ich möchte diese Ängst ernst nehmen, aber ich möchte mich davon nicht überrollen lassen. Ich möchte mich dazu entschließen, der Angst keinen Raum zu geben. Ich möchte Gott Raum geben, der stärker ist als meine Angst, ich möchte seine Nähe suchen, weil seine Nähe mir Sicherheit gibt. Ich möchte sein Licht scheinen lassen, damit die Dunkelheit überhaupt keine Chance hat. Römer 13,2 sagt:

Die Nacht ist fast vorüber; der Tag der Erlösung kommt bald. Deshalb lebt nicht in der Finsternis mit ihren bösen Taten, sondern greift zu den Waffen des Lichts!

Was sind das für Waffen des Lichts? Es ist die Liebe, mit der wir unsere Mitmenschen lieben sollen wie uns selbst. Es ist unser Lobpreis, mit dem wir Gott die Ehre geben und seinen Namen groß machen und Licht in das Dunkel hinausstrahlen. Die Bibel sagt, dass wir Söhne und Töchter des Lichts sind (1. Thess. 5,5) und dass wir nicht der Nacht und der Finsternis gehören. Wir gehören zum Licht, weil wir mit Gott verbunden sind (Eph. 5,8)  und wir können uns sollen uns wie Menschen des Lichts verhalten. In der deutschen Übersetzung des Liedes heisst es: „Wo du bist hat die Angst verloren, und die Finsternis flieht“. Deswegen lasst uns nicht der Angst Raum geben, sondern die Nähe und Gegenwart Gottes suchen. Dann muss die Dunkelheit fliehen!

Gott segne Dich!

Dein Wille geschehe!

Ohne Wunder reduziert sich das Reich Gottes auf Worte, Konzepte und gute Taten… Die sind zwar auch wichtig, aber ist es nicht viel wichtiger, dass wir die ganze Größe und Kraft unseres guten Königs demonstrieren, so dass der Unterschied zwischen Licht und Finsternis sichtbar wird? Jesus selbst lehrt uns, so zu beten:
„Dein Reich komme, Dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.“
Gottes Wille soll auf der Erde genau so geschehen, wie er im Himmel geschieht. Und spätestens da geht es nicht mehr um Worte, Konzepte und gute Taten. Da geht es um die Kraft Gottes, die für alle sichtbar wird. Da geht es um die Präsentation unseres „Vater des Lichts“ (Jak. 1,17), von dem alle guten Gaben kommen.
Wir möchten immer mehr in der Erwartung leben, dass Gott dieses Gebet erhört, wenn wir es ernsthaft beten:
„Dein Reich komme…“
Wir möchten mehr aus der himmlischen Welt schon hier auf der Erde sehen und Gott dafür die Ehre geben. Betest Du dieses Gebet heute auch ernsthaft? Erwartest Du heute auch echte Wunder Gottes? Be blessed!